Der Mühlstein November 2024

TIMS-Organisator Jorge Miranda (2. von rechts), links Gerald Bost (Britzer Mühle Berlin)

Gundolf Scheweling, Marienhafe / Ostfriesland 16. TIMS-Symposion in Portugal

Portugals größte Saline

Vom 21. – 26. September trafen sich 66 Mühlenfreunde aus 16 Ländern, von Lett land über die Niederlande bis in die USA, zum 16. Internationalen Mühlensympo sion in Portugal. In Portugal hatte Im Jahre 1965 hatte das erste TIMS-Symposion überhaupt in Portugal stattgefunden, und im Jahre 2004 hatten die portugiesischen Mühlenfreunde und -enthusiasten ein zweites TIMS-Symposion durchgeführt (TIMS: The International Mill Society). Aus Deutschland nahmen am nunmehr dritten Sym posion in Portugal 5 Mühlenfreunde teil, von denen 3 Vorträge vorbereitet hatten. Das Symposion fand an 2 verschiedenen Orten statt, zum einen in der rund 17 000 Einwohner zählenden Stadt Pont de Sor rund 80 km nordöstlich von Lissabon, zum anderen in der zu Porto im Norden Portugals gehörenden Stadt Valongo mit einer Einwohnerzahl von rund 26 000 Einwohnern. Geleitet wurde das Symposion von dem weltgewandten und bestvernetzten portugiesischen Mühlenexperten und vormaligen Politiker Jorge Miranda, der bereits das TIMS-Symposion 2004 organisiert und geleitet hatte. Ihm zu Seite stand ein hoch engagiertes und qualifiziertes Team von rund 6 Mitarbeite rinnen und Mitarbeitern. Konferenzsprache war – wie auf allen TIMS-Sym posien – Englisch, wobei viele Fachausdrücke bei den Teilnehmern, die sich nicht über einen „mühlenspezifischen“ englischen Sprachschatz verfügten, nicht immer jede Erklärung einzelner Mühlendetails bei den Vorträgen verständlich wurde. Wie auf allen TIMS-Symposien war das einwöchige Symposion durch einen Wechsel von Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu Wind- und Wassermühlen in der Umgebung der beiden Tagungs orte gekennzeichnet: jeweils 2 Tage mit Vorträgen wechselten sich mit 2 Exkursionstagen ab. Die Bandbreite der insgesamt 31 Vorträge und Präsentationen in großen Hörsälen auf Breitlandwänden in Pont de Sor und Valonga war wiederum immens. Deutlich wurde bei den Vorträgen der Symposionsteilnehmer, wie groß allei ne die unterschiedlichen Bauweisen wie auch Anwendungsarten der Wind-, Wasser-, Tier- und Motormühlen in den verschiedenen europäischen und außereuropäischen Mühlen war. Die folgenden Überschriften der stets reichlich mit Zeichnungen, Fotos und ande ren Abbildungen illustriertern Vorträge, für die jeweils 20 Minuten für den Vortrag

Mühlenkarte Portugals

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DGM – Wir. Bewegen. Mühlen.

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